ÖDP stellt EU- Experten an Spitze der Europaliste

Die Liste der ÖDP zur Europawahl im Mai 2014 wurde von Prof. Dr. Klaus Buchner angeführt. Er ist Atomphysiker und hat 2009 mit Teilerfolgen gegen den EU- Vertrag von Lissabon geklagt. Er besitzt daher viel EU- Detailwissen und wird so eine wesentliche Bereicherung des Europa-Parlamentes sein. Ein herzliches Danke an alle Wählerinnen und Wähler, die mit ihrer Stimme Dr. Buchner im Mai 2014 in das EU- Parlament gebracht haben, ÖDP Bergisches Land

Sonntag, 28. Juli 2013

Die AfD - eine Alternative für Detschland?

(Quelle: Facebook, Rainer Förster)
Prof. Lucke - eine Alternative für Deutschland?

Ein Aufatmen geht durchs Land.

 Endlich eine neue Kraft auf der politischen Bühne.
 Diesmal treten weder machtgeile Berufspolitiker an, noch fraktionszwangsabhängige Listenplatzler und schon gar keine Überflieger, denen ihr Ministeramt nach Personaldecke zugeteilt wird.

Und dann das Programm!
 Zurück zu nationalen Währungen!
 Ein kompletter Neustart für Europa!

 Genau das, was uns die etablierten Parteien verwehren, weil sie es entweder nicht verstanden haben, oder Ziele verfolgen, die außerhalb unserer nationalen Interessen liegen.

Also wählen wir die AfD!

Langsam.


 Ganz langsam.
 
Da gab es doch vor einigen Jahren den so genannten "Hamburger Appell".
 Schon vergessen?
 Und wer gehörte zu den Wortführern dieses Hamburger Appells?
 Richtig. Da standen drei Professoren vorne an.
 Der eine hieß Straubhaar, der andere hieß Funke, und der dritte hieß Lucke.
 Genau der gleiche Professor Lucke, der nun in der AfD vorne an steht.
 Prof. Lucke unterschrieb damals folgende Forderungen bzw. Standpunkte, die ich hier verkürzt und pointiert wiedergebe.


 Staatliche Eingriffe stören nur. Lasst die Finger von der Wirtschaft. Lasst Reiche reich sein, ihre Ersparnisse finanzieren über Kredite die Nachfrage der Armen.
 

Um deutsche Waren verkaufen zu können, müssen sie - bei guter Qualität  möglichst billig produziert werden.
 


Die Löhne müssen runter. Sozialleistungen müssen durch Lohnzuschüsse ersetzt werden, oder, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.

Arbeitskosten und Steuern vermiesen den Investoren das Investieren. Gerade in der Stagnation muss man sparen, selbst wenn man sich kaputtspart.


Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme und in alle übrigen Bereiche staatlichen Handelns sind zwingend geboten.
 

Bildungskosten sind vermeidbar, wenn die Arbeitnehmer zu Fleiß, Wissbegier und strenger Leistungsorientierung erzogen werden.
 


Gesetze - vor allem zum Umwelt- und Verbraucherschutz - lähmen Forschung und Entwicklung. Wie soll Gen-Mais in Deutschland gedeihen, wenn sein Anbau durch strenge Auflagen reglementiert wird?
 

Deutschland wird so lange als Verlierer im internationalen Wettbewerb dastehen, wie der Lebensstandard seiner Bürger über dem des Durchschnitts seiner Wettbewerber liegt. Also: Runter mit den Löhnen und den Sozialleistungen. Rein in die Armut!
 

Die Globalisierung ist ein Segen. Wir müssen nur unseren Lebensstandard total in den Keller fahren, dann wird uns die Globalisierung helfen, ihn wieder zu steigern.


Ergänzender Kommentar von Felix Staratschek:
Weitere kritische Infos zur AfD: Alternativer Newsletter

Homepage der AfD, damit keiner sagen kann, dieser Beitrag sei unfair. Ich habe auch bedenken, dass die AfD zu schnell wächst. Wird die Schnittmenge "Euro- Rettungspolitik" noch den Zusammenhalt gewährleisten, wenn die AfD mit der restlichen Politik konfrontiert wird? Und auf welche Ziele wird sich die AfD einigen? Verkehrswende? Energiewende? Agrarwende? Humanisierung statt neoliberaler Globalisierung? Konzernspenden an Parteien und Politiker verbieten? Parlamentarier raus aus den Aufsichtsräten? Da habe ich Zweifel, dass die AfD im Sinne der ÖDP eine konsequente Politik macht. Eine Schnittmenge könnte sich bei der Familienpolitik ergeben.
Und bisher habe ich keine Anzeichen dafür gesehen, dass die AfD die Gefährdung des Grundgesetzes erkannt hat. Aber da befindet sich leider die AfD in bester Gesellschaft mit der Piratenpartei, den Freien Wählern und leider auch dem Bundesvorsitzenden der ÖDP. Es gehört zur Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit, letzteres nicht zu verschweigen. Der KV Bergisches Land hat sich mit seinen Anträgen zum Bundesparteitag in Hann Münden 2012 eindeutig auf die Seite des Grundgesetzes gestellt (den wichtigsten Antrag hat der Bundesparteitag angenommen!) und dieser Beschlusslage, die sich mit Programm und Satzung der ÖDP deckt, bleibe ich treu. Ich kandidiere deshalb im Oberbergischen Kreis für den Bundestag, im übertragenen Sinne als Alternative für Deutschland, für ein menschliches Europa und für eine humanere Welt. Wer im Bergischen Land ÖDP- Mitglied wird oder aus benachbarten Regionen bittet, unserem KV zugeordnet zu werden, der unterstützt diese konsequente Politik. 

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