Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) war von 2014 bis 2020 MdEP der ÖDP im EU-Parlament

Die Liste der ÖDP zur Europawahl im Mai 2014 wurde von Prof. Dr. Klaus Buchner angeführt. Er ist Atomphysiker und hat 2009 mit Teilerfolgen gegen den EU- Vertrag von Lissabon geklagt. Er besitzt daher viel EU- Detailwissen und wird so eine wesentliche Bereicherung des Europa-Parlamentes sein. Ein herzliches Danke an alle Wählerinnen und Wähler, die mit ihrer Stimme Dr. Buchner im Mai 2014 in das EU- Parlament gebracht haben, Dr. Buchner gehörte laut externen Bewertungen zu den aktivsten MdEP aus Deutschland.

ÖDP Bergisches Land

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Samstag, 15. September 2012

I Die Erde: So leben wir heute / Entwurf für ein neues ÖDP- Grundsatzprogramm

Wir leben in einer Zeit des grenzenlosen Machbarkeitswahns. Das auf immer höhere Wachstumsraten setzende Wirtschaftsmodell der Industrieländer gilt in einer globalisierten Welt mittlerweile vielen Ländern als das einzig erstrebenswerte Modell, dem nachgeeifert wird. Ökonomische Gründe bestimmen immer mehr das Handeln der Menschen.
Der rasche Verbrauch nicht erneuerbarer Rohstoffe, die Überbeanspruchung und Schädigung der globalen Ökosysteme, die unwiederbringliche Zerstörung wichtiger Lebensräume von Pflanzen und Tieren, der Eintrag großer Mengen von Schadstoffen in Boden, Gewässer und Atmosphäre - dies alles sind hauptsächliche Folgen dieses Modells.
Parallel zu diesem scheinbaren Wohlstandsmodell ist eine zunehmende Verelendung vieler Menschen in der so genannten Dritten Welt zu beobachten. Soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeiten, fehlende Bildungschancen sowie strukturelle Fehlentwicklungen treiben einen Teufelskreis aus Armut, Hunger und Zerstörung von Lebensgrundlagen an.
Auch in den wirtschaftlich starken Industrieländern weiten sich plötzlich die sozialen Gegensätze aus. Immer mehr Familien sinken unter die Armutsgrenze. Hohe Arbeitslosigkeit, die Angst um den eigenen Arbeitsplatz und ein immer höherer Anteil von im Niedriglohnsektor beschäftigten Menschen schaffen ein Klima sozialer Unsicherheit, das einhergehend mit dem Verlust von Wertvorstellungen, Toleranz und Solidarität letztendlich die Lebensfähigkeit unserer demokratischen Gesellschaft gefährdet und autoritären politischen Tendenzen Vorschub zu leisten scheint.
Es mehren sich die Anzeichen einer umfassenden Zivilisationskrise. Viele Menschen empfinden Unbehagen gegenüber einer immer schnelleren und tiefer greifenden Entwicklung. Die globaler werdenden Strukturen in Wirtschaft und Verwaltung fördern das Gefühl, den Gang der Dinge nicht mehr mitbestimmen und -gestalten zu können. Angesichts der vielfältigen Probleme, Gefahren und Überforderungen des Menschen zeigen sich Sinnkrisen und Desorientierung.
Die Sicherheitsgefahren, die ökologischen Katastrophen und die wirtschaftlichen Krisen, die den Menschen im Europa des 21. Jahrhunderts bedrohen, haben längst nationalstaatliche Grenzen überschritten und sind zu globalen Bedrohungen geworden. Der Klimawandel ist eine Tatsache geworden.

Wert der Nachhaltigkeit / Entwurf für ein neues ÖDP- Grundsatzprogramm

Der notwendig nachhaltige und bewusste Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde muss für jeden Menschen selbstverständlich und verpflichtend sein, um der gleichrangigen Verantwortung gegenüber den uns folgenden Generationen nachkommen zu können. Nachhaltigkeit ist für die ÖDP verbunden mit der grundsätzlichen Verantwortung eines jeden einzelnen Menschen gegenüber der Natur.
Leben zu schützen und zu achten ist für uns Ökologische Demokraten oberstes politisches Ziel.

Rohstoffe schonen / Entwurf für ein neues ÖDP- Grundsatzprogramm

Die ÖDP ist davon überzeugt, dass wir im Zeitalter allgemeiner Rohstoffverknappung („Peak everything“) lokale Energiewendeinitiativen brauchen. Deren Ziel ist es, die Autarkie zu stärken und den ökologischen Fußabdruck stetig zu verkleinern. Wir müssen den Folgen des Überschreitens des Ölfördermaximums („Peak oil“ oder auch „Hubbert's peak“ genannt) jetzt mit Lösungen begegnen. Moderne Formen der Selbstversorgung sollen gestärkt werden („Transition-Town-Bewegung“). Ein wesentliches Element unseres Wirtschaftssystems muss wieder die Erhöhung der Dauer von Haltbarkeit und Nutzbarkeit der Gebrauchsgüter sein, deren Möglichkeit von Wartung und Reparatur, dem Teilen und Tauschen von Gütern und die Integration der Eigenarbeit.

Sonntag, 17. April 2011

Mit Eiseskälte gegen heiße Öfen/ Kryo- Recycling nach Prof. Dr. Harry Rosin statt Müllverbrennung in Wuppertal und Solingen

Der Umweltmediziner Dr. Harry Rosin hat Ideen für umweltverträgliches Wirtschaften. Kurz nach dem Zusammenbruch der DDR gelang es ihm gegen den Widerstand der Westkonzerne mit dem VEB DKK Scharfenstein und Greenpeace den ersten marktfähigen FCKW und FKW- freien Kühlschrank herzustellen.
Zu lesen gibt es dies hier: http://sites.google.com/site/kryorecycling
Denn diese Kältetechnik ist auch ein wesentlicher Bestandteil des des Kryo- Recyclings.

Weil Dr. Rosin sich durch die FCKW- Vermeidung um den Erhalt der Ozonschicht verdient gemacht hat, wodurch er weltweit Hautkrankheiten und vielleicht sogar Ernteschäden vorbeugen konnte und weil er das für die Biosphäre bedenkliche FKW 134a erst gar nicht zum Einsatz kommen ließ, habe ich Dr. Rosin 1997 für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Im Jahr 2000 wurde dieses verliehen.

Das hatte 2001 eine Sendung im Deutschlandfunk zur Folge, die mir Dr. Rosin als CD nach der Sendung zugesendet hat.